IPAktuell „Gemeinschaft in und durch Schule“

Diana erzählte mir vor zwei Wochen:
Ich sitze mit Samuel in meinem Büro. Er ist mit seinen Mitschülern 
der 6. Klasse in einer Moodle-Sitzung mit der Klassenlehrerin. Sie sagte während des Unterrichts zu Samuel, dass er sich so traurig anhört. 
Samuel antwortet, dass es alle hören:
„Ja, mir fehlen meine Kumpels.”
Gestern fragte Samuel, wann er wieder in die Schule darf.

... Wir Menschen sind soziale Wesen. Wir wollen dazugehören. Die Gemeinschaft und das Zugehörigkeitsgefühl sind der Motor unseres Handelns. Wenn wir unser Umfeld mit Wohlwollen und positiver Gesinnung betrachten, können wir durch eigenes Zutun unser Leben harmonischer gestalten. Menschen, deren Ziel die Entwicklung von Gemeinschaft ist, sind weit entfernt von Machtstreben, denn „Macht macht einsam“ und Machtstreben geht immer auch auf Kosten von anderen Menschen.
Wenn wir uns die Gemeinschaft als dynamisches Gebilde wie ein Mobile vorstellen, ist klar, dass dies nicht ohne unseren aktiven Beitrag funktionieren kann. Daraus ergeben sich die Drei Lebensaufgaben jedes Menschen: die Liebe, die Arbeit und der soziale Teil – als Gemeinschaft bezeichnet [sowie das Ich;
das ist der liebevolle Umgang mit sich selbst].

Auch Kinder haben Drei Lebensaufgaben zu erfüllen,
damit sie sich nützlich, geliebt und angenommen fühlen.
Drei Lebensaufgaben, in denen sie sich früh üben sollten,
um zufriedenere Erwachsene zu werden!
Liebe bedeutet bei Kindern die Familie.
Arbeit bedeutet bei Kindern der Kindergarten/die Schule
(die Hausaufgaben).
Gemeinschaft sind die Freunde, Sport- oder Musikvereine etc.
Ich, damit ist gemeint, Zeit nur mit sich zu verbringen.

Wenn uns dies bewusst ist, können wir Kinder fördern und fordern, damit aus ihnen MUTige und gesunde Erwachsene werden. Idealerweise, indem wir den Kindern die Drei Lebensaufgaben vorleben. ...
Auszug aus: Holger Przybyla „KinderKram“


Hier noch ein Statement vom Hirnforscher Gerald Hüther,
das die vorangegangenen Zeilen bestätigt.


Freundlich grüsst
Holger
mit dem Wunsch nach 
offenen Schulen und Kindergärten
IPA Coaching
Holger Przybyla
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